Der Schwingklub Sumiswald – ein Blick zurück

Seit Jahrhunderten wird im Emmental geschwungen. Der Hosenlupf gehört zu einem festen Bestandteil in der Festkultur. Gemäss Überlieferungen soll der Lüderenschwinget über 500 Jahre alt sein.

Ein bärenstarker Sumiswalder
Der Schwingerkönig der Jahre 1855 und 1858 kam aus Sumiswald und hiess Jakob Ryser. Zeitungsberichten ist zu entnehmen, dass Jakob Ryser eine gewaltige Körperkraft besessen haben muss. Es soll im nichts ausgemacht haben, einen einzentrigen Käse mit ausgestreckten Armen die Kellertreppe hochzutragen.


Gründung Schwingklub Sumiswald

Der Schwingklub Sumiswald ist der zweitälteste Klub im Emmentalischen Verbandsgebiet. Er wurde 1928 gegründet. Bereits heute lässt sich leider nicht mehr genau sagen, wer die eigentlichen Initianten und Mitbegründer waren.

In der drei Jubiläumsschriften, die der Emmentalische Schwingerverband (EmSV) veröffentlicht hat, werden folgende Schwinger aufgeführt:

--> Nach der Chronik «50 Jahre Emmentalischer Schwingerverband»:
• Ernst Aebi (Initiant)
• Arnold Gerber
• Adolf Eggimann
• Paul und Gottfried Eggimann
• Fritz Bichsel
• Fritz Ramseier
• Paul Schärer
• Rudolf Leuenberger
• Peter Nyffenegger
• Franz Blaser

--> Nach der Chronik «75 Jahre Emmentalischer Schwingerverband»
(nach Gottlieb Sommer):
• Ernst Aebi (Initiant)
• Fritz Eggimann
• Adolf Eggimann
• Gottfried Bichsel-Schöni

--> Nach der Chronik «100 Jahre Emmentalischer Schwingerverband» (nach Hansruedi Sommer)
Es werden vier Gründungsmitglieder genannt, die anlässlich der 50-Jahr-Jubiläumsfeier begrüsst worden sind:
• Rudolf Roth
• Hans Stucki
• Gottlieb Lüthi
• Ernst Jost