Hallenschwinget Grünen-Sumiswald, 26. März 2011
Beat Wampfler gewinnt das Fest –
Patrick Schenk die Nachwuchswertung
Einen besseren Saisonauftakt hätte sich Neu-Eidgenosse Beat Wampfler kaum vorstellen können: mit fünf Siegen entschied er seinen ersten Hallenschwinget für sich. Im Schlussgang bezwang er Thomas Zaugg. Bester Nachwuchsschwinger wurde Patrick Schenk aus Wasen.
Mit Beat Wampfler, Willy Graber und Thomas Zaugg waren am Hallenschwinget Grünen-Sumiswald am Samstag, 26. März drei Eidgenossen aus drei Gauverbänden am Start: Die drei wurden ihrer Favoritenrolle im 59 Mann starken Teilnehmerfeld denn auch gerecht und machten den Sieg unter sich aus. Am souveränsten schlug sich dabei der Oberländer Wampfler und bestätigte seine Kranzlorbeeren von Frauenfeld gleich bei seinem ersten Fest der noch jungen Saison. Nach einem gestellten ersten Gang gegen Thomas Zaugg siegte der Senn im orangen Hemd viermal in Serie. Im vierten Gang bodigte er Willy Graber mit einem Flankenschwung mutz kurz.
Wampflers Bestätigung
Im Schlussgang griffen Zaugg und Wampfler vor rund 500 Zuschauer erneut zusammen. Der Oberländer behielt schliesslich das bessere Ende: In der siebten Minute konterte er Zauggs Kurzzug und entschied damit sein erstes Fest bei den Aktiven für sich. Bis der gelernte Forstwart das nächste Mal ins Sägemehl steigt, dauert es nun rund zwei Monate. Drei Tage nach dem Schwingfest flog Wampfler für zwei Monate Ferien in die Vereinigten Staaten. „Ich nehme es deshalb heuer einfach, wie es kommt“, sagte Wampfler zu seinen Saisonzielen und ergänzte: «Natürlich wäre die Qualifikation für Unspunnen und ein gutes Resultat dort schön.» Einige Tage vor dem „Emmentalischen“ kehrt der in Olten wohnhafte Oberländer in die Heimat zurück und steigt dann in Bumbach ins Sägemehl. «Mit wenig Schwingtraining dafür mit umso mehr Motivation», blick der 23-Jährige voraus.
3x Gwerder und 3x Betschart
Als bester Gästeschwinger belegte Guido Gwerder aus Muotathal den vierten Schlussrang. Spannend war der Blick auf die Teilnehmerliste der Muotathaler: Die Nachnamen der sieben Schwinger verteilten sich auf drei Variationen: dreimal Gwerder, dreimal Betschart und einmal Schelbert waren am Start.
Schenk wird bester Nachwuchsschwinger
Die Nachwuchswertung entschied Patrick Schenk aus Wasen für sich. Im entscheidenden letzten Gang siegte der bald 17-Jährige gegen den um ein Jahr jüngeren Truber Martin Aeschlimann. Den zweiten Rang belegte Roman Blaser, dritter wurde Markus Galli.
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